Schadstoffe – Dioxin

Nach fast zwei Jahrzehnten ist Dioxin mal wieder in den Fokus gerückt; Dioxin von Abfallverwertung direkt in die Nahrungskette, wo es sich, wie bekannt, aufakkumuliert: Vom Tierfutter, über dessen Fleisch, dessen Milch, bis zum Menschenfutter wird die Konzentration des Giftes immer höher. Dioxin ist das stärkste Gift, das Menschen – unabsichtlich – in die Umwelt entlassen (außer Plutonium) und es stört überall im Organismus – alle Steuersysteme (Nerven, Immunsystem, Endokrinum (Hormone)).

Mir war lange nicht klar, wo die Quelle ist. Nun ist es klar: Aufbereitetes Frittenfett. Was macht der Frittenbudenbesitzer? Er salzt seine Fritten. So kommt genug Chlor (Salz ist Natriumchlorid) in das Fett. Bei der Aufarbeitung entstehen chlorierte Kohlenwasserstoffe – die chemischen Synthese-Mechanismen sind im Wesentlichen seit der Dioxindebatte der 80er Jahre bekannt.

Background: Auszug aus meiner Website:

„Für Dioxin ergibt sich nach dem ADI-Verfahren eine unbedenkliche Dosis von 10 pg/KG Körpergewicht/d. Beachtet man dagegen alle wissenschaftlichen Fakten aus Tierexperimenten, In-vitro-Versuchen und epidemiologischen Daten, wie es die amerikanische Umweltbehörde EPA 1994 vorgelegt hat, so erhält man für die Schädigung des Immunsystems, Krebs, Diabetes und Nervenschäden eine unbedenkliche Tagesdosis von 0,01 pg/KG Körpergewicht/d. Heute ist wohl international Konsens, dass bei einer Belastung von 10 pg/KG Körpergewicht/d die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung sehr hoch ist. Deshalb hat die WHO 1998 einen Grenzwert für die Gefahrenabwehr von 4 pg/KG Körpergewicht/d beschlossen. Dieser Wert ist identisch mit dem Mittelwert der toxischen Äquivalente aus Dioxinen, Furanen und coplanaren PCB’ s in den Industriegesellschaften.”

Vollständigen Text auf www.dr-merz.com lesen.

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