Verarsche – Gehirnwäsche

Es hat ziemlich genau 22 Jahre gedauert, bis wenigstens ein Mitglied der „Scene“ gemerkt hat, dass es darum geht, dass die Geschädigten absichtlich in die Irre geführt werden.

Seit der Erfindung des „Ökochonder“ durch die Ärztezeitung 1995 wird das entscheidende Thema ausgeklammert. Alle – SHG’s, andere Umweltaktivisten, einschließlich der Umweltmediziner mit ihren vielen kleinen Clübchen – haben den Konsens geschluckt, dass es um Forschung gehe. Nein, es ging immer um Gehirnwäsche. Dagegen hat sich keiner gewehrt.

Das Folgende ist direkte Kopie:

 

„Sorrys, ich muss hier mal was klar stellen! Es ist richtig, das Deutschland in den 80zigern die Forschung verschlafen hat. Dies wurde in der Bundestagsfraktionssitzung der SPD am 26. AUGUST 1998 schon festgestellt.  Und nichts passierte auch hier wurden Fallbeispiele ( dieses Dokument kann man sich runterladen)Hier gab es aber auch schon Umweltmediziner die dies erkannten u.a. Prof. Grönemeyer. Hier gibt es auch einen tollen Bericht ” Das Gutachterwesen als Fortschrittbremse in der med. Versorgung.” u.a. der jeder Gutachter gekauft ist von Kranken-, Rentenversicherunge u.s.w. Wenn man dies lies wird ein nur noch übel! Wie seit Jahrzente die schwerkranken Menschen hier in Deutschland verarscht (sorry aber anders kann man dies nicht nennen) werden. Und was heute noch in manchen Umweltkliniken fabriziert wird …. unglaublich!  Ich bin selbst Betroffene!“

Dies erschien als Kommentar in meinem CSN-Blog am 29.01.2018. Das Thema der Irreführung wurde bisher nie auf die Tagesordnung gesetzt und bricht sich nun in solcher Form bahn. Die Autorin versteht nichts, hält Grönemeyer für einen Umweltmediziner und hat von der Debatte zum Gutachter(un)wesen erst jetzt gehört, aber sie spricht aus, was sich andere all‘ die Jahrzehnte nicht trauten, nämlich dass den Patienten ihre Rechte vorenthalten werden mittels Gutachten, die frei erfundene Sachfeststellungen treffen – sie nennt das Verarsche und hat damit recht.

Die SHG’s haben sich stets –  seit genau 1995 – um Kopf und Kragen gejammert und daran auch eingegangen: die Mitglieder sind immer brav zum „Herrn Professor“ gegangen, bestens ausgeruht aus Angst vor dem Psychoeinlauf und haben sich gewundert, dass der Herr Professor ihre mitgebrachten Publikationen gar nicht angeschaut hat. Sie haben auch keinen Zeugen mitgenommen.

Die Umweltmediziner haben es immer abgelehnt, es auch nur zu denken, dass etwa Kollegen absichtlich die Unwahrheit in die Gutachten schreiben. Sie können sich schon gar nicht vorstellen, dass dies sogar die Voraussetzung für gewisse Lehrstühle ist. Sie wundern sich, wenn gewisse Kollegen, die sich stets angepasst und sich gewissermaßen auf Wissenschaft und Forschung zurückgezogen haben, nun doch ihren Posten verloren haben. Die Gegenseite geht immer einen Schritt weiter. Die wollen immer den Endsieg.

Die Betreiber der Gehirnwäsche gehen systematisch und schrittweise vor und es gibt auch kein Halten. Daran werden sie am Ende scheitern. Aber die Rückgratlosigkeit der Nutella-Generation zieht das in die Länge. Ich fürchte, irgendwann müssen alle von vorn beginnen. In den 80er Jahren wurden die wichtigsten Fragen beantwortet. Dies hat keiner der Scene mitgekriegt. So konnte man ihnen weismachen, alles sei eine Frage von Forschungsbedarf. Was werden künftige Generationen denken?

Ich empfehle als Lektüre: Biedermann und die Brandstifter.

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