Plünderung der Reserven

Der vergiftete Organismus stößt vielfach an seine Grenzen (Overload). Eine davon ist, dass essentielle Stoffe in höherem Maße verbraucht werden. Insbesondere die Kofaktoren der Entgiftung (Zink, Selen, B-Vitamine, Schwefelverbindungen, etc., ) und Cofaktoren der Energiebereitstellung (Q-10, Carnitin, NADH, B12 etc.) sind betroffen. Je höher die Umweltbelastung, desto schneller gehen die Reserven dieser Stoffe zu Ende. Soweit Antioxidantien (C, E, Glutathion, a-Liponsäure, Q10 etc.) betroffen sind, ändert sich das Redoxpotential. Der resultierende oxidative Stress führt zu Entzündungen, diese zu Nervenschäden. Dies sind ein paar Gründe, warum stets gilt: Dosis ist Konzentration mal Zeit. In aller Regel sind es nicht die Gift, die akkumulieren, sondern jene Folgen.

Overload bedeutet auch Weiterlesen

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Trends – die Abwärtsspirale

Wir wissen seit Mitte der 80er Jahre, was eine chronische Vergiftung ist, entstanden aus einer Langzeitbelastung im Niedrigdosisbereich. Dazu gibt es Meilensteine aus WHO-Kongressen und viel, viel richtungweisende Literatur. Auch der deutsche Sachverständigenrat für Umweltfragen hat dies 1987 erkannt und auch sehr konkret Stoffe benannt, bei denen die toxische Wirkschwelle das Niveau der ubiquitären Belastung überschritten hat. Wir wissen also wissenschaftlich anerkannt, dass unsere Welt toxisch ist. Aber gesellschaftlich und vor allem rechtlich werden nur hotspots gelten gelassen. Wir werden also anerkanntermaßen systematisch vergiftet und wir wissen auch, was besonders Weiterlesen

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NACHWEIS VON UMWELTKRANKHEITEN – CHRONISCHEN INTOXIKATIONEN

Wer in meiner website und in meinem Blog gut geforscht hat, weiß, dass Umweltkrankheiten klinisch definiert sind und die Diagnose über die Diagnosekriterien zu erfolgen hat.

Doch die europäische Schulmedizin nimmt diese seit den 80er Jahren nicht zur Kenntnis und verlangt Laborparameter. Auch solche gibt es mittlerweile. Sie sind aber nur Hilfsmittel. Diagnosen sind immer klinisch definiert auch die chronischen Intoxikationen. Der Nachweis erfolgt auch über die Muster der klinischen Parameter. Das ist die Objektivierung. Ein Schadstoffnachweis in corpore ist nicht erforderlich, ja kontraproduktiv, da die wirkungsvollen Gifte längst metabolisiert sind, sonst wären sie ja nicht so wirkungsvoll.  Biomonititoring ist kein Nachweis (oder nur sehr selten) aber eine beliebte Ausrede, die Giftwirkung zu verneinen. Dies als Nachweis zu fordern ist die reine Ignoranz.   Weiterlesen

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Was ist Umweltmedizin?

Die Umweltmedizin hat eine längere Geschichte als allgemein wahrgenommen wurde. In mehreren Jahrzehnten bildete sich ein solides Fundament. Die Prognosen aus ihrem Anfang der 60er Jahre von Randolph (Innenraum als Hauptursache von chronischen Vergiftungen) und Carson (Insekten- und Vogelsterben) sind alle eingetroffen.

Die Toxine greifen die drei Steuerungselemente des Organismus an: Nerven und Immunsystem sowie Endokrinum (System der Hormone). Die Lebensfähigkeit wird ganz allgemein gesenkt, denn die Energieversorgung der Zellen wird reduziert, insbesondere die Denkfähigkeit leidet. Denn die Neuronen sind die stärksten Energieverbraucher. Weiterlesen

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Wissen

Wir haben reichlich von allen Dingen, die wir brauchen, um die Welt zu retten: Geld, Menschen und Wissen. Letzteres ist enorm viel.

Wir leben in einer Zeit, da unser Wissen so angewachsen ist, dass wir den Überblick verloren haben. Unser Wissen wächst exponentiell. Um herauszufinden, was wir wissen, müssen wir wiederum in den Schriften forschen. So ist die funktionelle Medizin (FM) entstanden. Weiterlesen

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Hygiene wird zur Sondermüllentsorgung missbraucht

Wissenschaftlich verfügbare Vergleiche von Hygienerisiko und Vergiftungsrisiko weisen eindeutig – d. h. statistisch signifikant – auf Gesundheitsschädlichkeit im Sinne einer chronischen Vergiftung hin. Dem steht eine nur fragwürdige hygienische Sicherheit gegenüber und zwar in dem Sinne einer übertriebenen Giftigkeit, wo in aller Regel Seife, Wasser und ggf. Soda genügt – sogar bei MCS (vgl. u.). #

Hygiene und Toxizität sind nur scheinbar ein Zielkonflikt. Weiterlesen

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Die Nullforderung – Hygiene ohne Gift

In der Hygiene gilt die Nullforderung gegenüber den Pathokeimen. Wird einer nachgewiesen, ist sofortiger und nachhaltiger Handlungsbedarf gegeben und zwar nicht nur im Sinne von Prüfbedarf. Hygiene ist nicht verhandelbar.

Im 19. Jh. wurde das Mikroskop eingeführt und man konnte die Bakterien nun sehen. Als Semmelweiss (1865) das Händewaschen in der Medizin eingeführt hat, wurde er nicht nur ausgelacht sondern auch psychiatrisiert. Genauso wie heute diejenigen ausgelacht werden, die in den Belastungen auf Umweltniveau Gesundheitsrisiken sehen und die lebenden Beweise dafür psychiatrisiert werden. Bakteriologisch verlangt man die Null, seit der Zusammenhang mit Krankheiten erkannt und Allgemeingut wurde. Durch die Berufskrankheiten haben wir für viele Stoffe auf dem Umweltniveau die Anerkennung. Auch da müsste die Nullforderung greifen. Denn auch unser Giftniveau macht krank.

Es wird aber im Gegenteil die Hygiene heute missbraucht, Weiterlesen

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